"K Town": Karstadt umgarnt Jugendliche mit neuem Filialkonzept

Montag, 12. September 2011
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Karstadt versucht sich an einem neuen Filialkonzept. In Göttingen hat der Essener Warenhauskonzern bereits einer erste Filiale mit dem Namen "K Town" eröffnet. Wie die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe berichten, will der Konzern damit gezielt junge Kunden ansprechen. Sollte die Test-Filiale in Göttingen Erfolg haben, will Karstadt dem Bericht zufolge auch an anderen Standorten in Deutschland Filialen von "K Town" eröffnen. "K Town in Göttingen ist eine Test-Filiale mit einem aufregenden, völlig neuen Konzept", wird Karstadt-Chef Andrew Jennings in den WAZ-Zeitungen zitiert. Das Unternehmen betreibt in der niedersächsischen Stadt außerdem ein klassisches Warenhaus. Ziel sei es, vor allem neue Marken zu präsentieren. Dabei soll es sich zum größten Teil um Modeartikel handeln. Daneben will Karstadt in den "K Town"-Filialen auch Accessoires und Schuhe anbieten.

Die ehemalige Arcandor-Tochter Karstadt wurde im Zuge des im September 2009 eröffneten Insolvenzverfahrens im Oktober vergangenen Jahres an den Investor Nicolas Berggruen verkauft. Das Unternehmen betreibt heute 89 Waren- sowie 27 Sporthäuser. mas
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