Jugendliche beraten sich vor dem Einkauf mit Eltern und Freunden

Montag, 13. Dezember 1999
Themenseiten zu diesem Artikel:

Kaufentscheidung Ketchum Einkauf Europa


Kaufentscheidungen von Jugendlichen werden seltener von elektronischen Medien und der Werbung bestimmt, als vom Rat der Eltern und Freunden. Das ist das Ergebnis der weltweiten Studie ,,Teens Talk" der Münchner PR-Agentur Ketchum, bei der knapp 1200 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren befragt wurden, welchen von 23 Informationsquellen sie in Hinsicht auf ihre Kaufentscheidungen glauben und vertrauen. Eltern, Ärzte, Geistliche, Freunde und Lehrer nehmen dabei die ersten fünf Plätze ein. Gleichauf mit den Lehrern auf Platz 5 liegt das Fernsehen, das unter allen Medien am besten abschneidet, gefolgt von Zeitungen, Zeitschriften, Radio und dem Internet. TV-Werbung, Printanzeigen sowie Radiowerbung wurden meist als letzte Quellen genannt. Elektronische Medien und das Internet beeinflussen die Kaufentscheidungen nur beim Kauf von Tonträgern und Computerspielen. In regionaler Hinsicht genießen Fachmedien in Europa am wenigsten Vertrauen. Auch lassen sich europäische Jugendliche von Stars und Prominenten mit 40 Prozent deutlich weniger in ihrer Kaufentscheidung leiten als amerikanische mit 75 Prozent.
Meist gelesen
stats