Jeder zweite Deutsche legt Geld in Immobilien an

Donnerstag, 18. Oktober 2001

Beinahe jeder zweite Bundesbürger investiert Geld in Immobilien. Rund 48 Prozent sind direkt oder indirekt Eigentümer von Häusern, Wohnungen oder gewerblich genutzten Räumen. Die restlichen knapp 52 Prozent bevorzugen nicht-immobilienbezogene Sparformen. Dies ergab eine Studie der Dresdner-Bank-Immobiliengruppe, bei der das Institut mehr als 1000 Haushalte im gesamten Bundesgebiet befragte.

Die Immobilienbesitzer wohnen vor allem im Saarland. Drei Viertel der Saarländer besitzen ihre eigenen vier Wände. Rheinland-Pfalz mit 68 Prozent und Bayern mit 57 Prozent folgen in der Statistik. Nur auf Platz 4 mit 53 Prozent liegen die schwäbischen "Häusle-Bauer" aus Baden-Württemberg. Die Schlusslichter bilden Hamburg (36 Prozent), Berlin und Sachsen (je 33 Prozent) sowie Bremen (30 Prozent).

"Damit nehmen Immobilien eine führende Rolle im Sparverhalten der Deutschen ein, fast gleichbedeutend mit Bausparverträgen - allerdings hinter Versicherungen und dem Sparbuch", erklärt Thomas Beyerle, Projektleiter der Studie bei der Dresdner-Bank-Immobiliengruppe.
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