Italienische Massenflucht: Fiat flutet die USA

Dienstag, 17. Juli 2012
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Fiat Autospot Massenflucht Urlaubsflair USA Städtchen Sorrent


Die Geschichte beginnt wie ein typischer Autospot zu einem neuen Modell. Mehrere Fiat 500 fahren an der Amalfi-Küste entlang durch romantische Städtchen. Ein wenig Urlaubsflair, ein wenig easy living. Die Welt von Fiat ist schön, blau, sonnig und sehr italienisch. Nur, dass die Autos dann einfach ins Wasser stürzen. Einer. Platsch. Nach dem anderen. Platsch.  Kollektiver Selbstmord angesichts der italienischen Schuldenkrise? Oder will Fiat zeigen, dass die italienische Marke längst nicht mehr den Kontakt mit dem Wasser scheut? Oder ist es einfach ein Lemminge-Effekt? Klar ist: Nachdem bei Sorrent die Kisten im Wasser untergehen, tauchen sie unvermittelt ein paar Sekunden später an der amerikanischen Atlantikküste wieder auf. Dort bilden sie die Speerspitze der Angriffseinheit, die die USA und New York mit den 500er-Modellen erobern will.

Die Story ist nett und macht Laune. Mit dem Auftritt wechselt Fiat allerdings erneut seine Art des Geschichtenerzählens. Nach der Testimonialflut der vergangenen Monaten mit Jennifer Lopez, Charlie Sheen und Catrinel Menghia wirbt jetzt der Fiat für sich selbst mit den verschiedenen Modellvarianten.

Untermalt wird der Auftritt von der Musik von Arianna und ihrem italienischen Hit "Torna a Surriento" (Komm zurück nach Sorrento) und einem Remix von Pitbull. Für die Kreation ist The Richards Group in Dallas zuständig. Der Spot läuft derzeit als 90-, 60- und 30-Sekünder in den amerikanischen TV-Sendern und auf Youtube. mir
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