Irrer Kellner vergiftet Bar Refaeli in Mycheck-Clip

Mittwoch, 12. September 2012

Was Werbung für bargelloses Zahlen werden sollte, ist zu einem bizarr anmutenden Horrorfilmchen geworden. In dem Streifen des App-Entwicklers Mycheck wird das israelische Model Bar Refaeli von einem Kellner zunächst umworben, um dann von ihm halb betäubt in einen Keller verfrachtet zu werden. Im Verlies wetzt der Ober die Messer. Das Commercial mit dem Titel "Blind date gone wrong" ist Teil einer internationalen Marketingkampagne, die den Markteintritt von Mycheck in den Vereinigten Staaten und Großbritannien begleitet. Sie erstreckt sich auch auf Facebook, wo es Screenshots des Videos im Stil eines Comic Strip zu sehen gibt. Mit Refaeli, die selbst in Mycheck investiert hat, glaubt der US-amerikanische CEO des israelischen Start-up, Tal Zvi Nathanel, die ideale Hauptdarstellerin gefunden zu haben. Refaeli personifiziere die Marke Mycheck durch ihr Talent, ihre Klasse und ihre Ausstrahlung.

Das mag sein. Doch was sich Vania Heymann, der in Israel unter anderem durch eine Reihe von Virals bekannt geworden ist und den Clip gedreht hat, bei der Story gedacht hat, bleibt sein Geheimnis. Um eine App für bargeldloses Zahlen geht es in dem Werk zwar auch: Als Refaeli das Lokal verlassen will, erinnert sie der singende Kellner an die Rechnung, doch sie verweist auf ihr Smartphone und teilt ihm mit, sie habe bereits gezahlt. Aber die Szene im Keller, in dem weitere geknebelte Frauen ihr Schicksal erwarten, ist reichlich krude. So brutal, dass Mycheck die Szene des Zweiminüters gestrichen hat. fo
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