Irreführende Werbung: Vattenfall gibt gegenüber Verbraucherzentrale klein bei

Mittwoch, 21. November 2012
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Vattenfall Stromnetz Hamburg lenkt ein. Das Unternehmen kommt der Forderung der Verbraucherzentrale Hamburg nach und wird die Motive der Oktober-Kampagnen für Netzbetrieb und Vertrieb nicht mehr schalten. Der Netzbetreiber hat eine entsprechende Unterlassungserklärung unterschrieben. Die Verbraucherschützer hatten das Energieunternehmen wegen irreführender Werbung und unlauteren Wettbewerbs abgemahnt. Vattenfall habe in parallel laufenden Anzeigenkampagnen die unterschiedlichen Absender - den Netzbetreiber Vattenfall Stromnetz Hamburg und die Vattenfall-Vertriebsgesellschaft - nicht klar kommuniziert. Laut Verbraucherzentrale muss der Netzbetreiber gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz und der Richtlinien der Bundesnetzagentur eine Verwechslungsgefahr mit der zum gleichen Konzern gehörenden Vertriebsgesellschaft ausschließen.

Der schwedische Stromriese hat sich nun verpflichtet, die Werbung zu unterlassen. Der Hamburger Vattenfall-Sprecher Stefan Kleimeier betont allerdings, dass das Unternehmen trotz der Verpflichtung bei seiner rechtlichen Auffassung bleibt und die Kampagnenmotive eindeutig unterschiedlich gewesen seien. Um jedoch weiteren Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen und weil die Kampagnen ohnehin ausgelaufen seien, habe sich der Konzern zur Unterschrift entschlossen. fo
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