Irak-Krise schadet US-Marken

Donnerstag, 13. Mai 2004
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Krise Irak New York Auswirkung Coca-Cola McDonald’s NIKE


Die Krise im Irak hat auch negative Auswirkungen auf das Image von US-Marken. Das hat eine weltweite Studie der Marktforscher von NOP World, New York, ergeben. Die Zahl derer, die US-Markenprodukte mögen und nutzen, ist innerhalb des vergangenen Jahres signifikant zurückgegangen, während Marken, die als nicht-amerikanisch wahrgenommen werden, relativ beständig geblieben sind.

Beispielsweise ist die Zahl von nicht-amerikanischen Konsumenten, die Coca-Cola "vertrauen", von 55 Prozent auf 52 Prozent gefallen, während McDonald's von 36 Prozent auf 33 Prozent zurückging, Nike von 56 auf 53 Prozent und Microsoft von 45 auf 39 Prozent. Im Rahmen der Studie wurden 30.000 Menschen auf den Märkten weltweit befragt. Die Untersuchung wurde zwischen Januar und März durchgeführt.

Befragt zu Assoziationen mit "Ehrlichkeit" schnitt Coca-Cola mit 15 Prozent um drei Prozent schlechter ab als im Vorjahr (18 Prozent), McDonald's fiel von 19 auf 14 Prozent, Nike von 14 auf elf Prozent und Microsoft von 18 auf 12 Prozent. Insgesamt ist die Verwendung von US-Marken von 30 auf 27 Prozent gesunken, während der Gebrauch nicht-amerikanischer Marken konstant bei 24 Prozent blieb. ork
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