Initiative-Studie "Changing Times": Deutsche greifen verstärkt zu Handelsmarken

Donnerstag, 01. Oktober 2009
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Es ist Besserung in Sicht. Zumindest nach Einschätzung der deutschen Verbraucher. Laut der Studie "Changing Times" von Initiative Media schätzen aktuell zwar nur 5 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Gesamtsituation besser ein als vor sechs Monaten. Aber immerhin 14 Prozent gehen davon aus, dass die Lage in einem halben Jahr besser aussehen wird. Jeder Fünfte ist sogar überzeugt, dass sich das auch auf seine persönliche finanzielle Situation auswirkt. Für die Analyse interviewte die Mediaagentur international 3200 Teilnehmer dazu, wie sich die Krise auf das Konsumverhalten auswirkt und ob die Verbraucher auch künftig an ihren Einsparstrategien festhalten. HORIZONT liegt die Analyse exklusiv vor.

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Auf Sparkurs sind die Deutschen gemäßigt. Rund 44 Prozent der Befragten haben ihre Ausgaben für Lebensmittel nicht eingeschränkt. Beim Einkauf achten die Verbraucher verstärkt auf Angebote ihrer Markenartikel. Gerade bei Frischfleisch (36 Prozent) und Milchprodukten (29 Prozent) greifen die Befragten zu, wenn ihr Lieblingsprodukt günstiger im Regal steht. Der Trend zu Handelsmarken zeichnet sich verstärkt ab. Knapp 15 Prozent der Teilnehmer geben an, mittlerweile bei Frühstückscerealien auf No-Name-Produkte zurückzugreifen und 14 Prozent kaufen Private-Label-Waschmittel. Über alle Warenkategorien hinweg wechselten rund 11 Prozent der Personen aufgrund der Krise zu den günstigeren Handelsmarken.

Initiative Media analysierte zusätzlich zum Konsum die Funktion des Internets in Zeiten der Krise sowie die Bedeutung der Medien insgesamt. nk

Die Charts zur Studie finden Sie unten im Reiter "Marktdaten"
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