Imposanter Auftritt: Audi baut dem Q3 einen Glaspalast

Donnerstag, 19. Mai 2011
Audi inszeniert den Q3
Audi inszeniert den Q3
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Barcelona Audi Qube3 Barecelona Martorell Glaspalast Einweihung


Der Qube3 ist in Barcelona bereits wenige Tage nach der Einweihung fast schon eine Touristenattraktion: Das Gebäude, mit dem Audi seinen neuen Q3 inszeniert, steht direkt im Zentrum, ist komplett aus Glas und 14 Meter hoch. Dass die Ingolstädter Automarke ausgerechnet in Barecelona die heiße Pre-Launch-Phase einläutet, hat einen Grund. Hier findet derzeit der 36. Autosalon statt. Hier feiert der Kompakt-SUV seine Europapremiere. Hier wird der Q3 gebaut, genauer in Martorell, rund 35 Kiliometer vor den Toren von Barcelona. Eine Stadt, die für besondere Architektur und Kunst schon immer ein Faible gehabt hat. Die Inspriation durch die Umgebung jedenfalls ist bei dem Projekt zu spüren. Das Grundkonzept der Kommunikation im Raum besteht aus zwei Kuben (Agenturen: Schmidhuber & Partner und KMS Team). Der äußere ist komplett verspiegelt. An drei der vier Seiten steht ein Q3 davor. Das Auto wird so jeweils in andere Umfelder und Lebensräume hineinprojiziert: das Meer, der Höhenzug oberhalb der Metropole, die Stadtansicht des jungen Barcelona. „Es reicht heute nicht mehr, ein Auto einfach zu präsentieren, wir wollen es vielmehr intelligent inszenieren", erklärt Lothar Korn, Leiter Marketing-Kommunikation, die Strategie.

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Das sind keine leeren Worte. Das Gebäude macht neugierig. Es weckt die Lust am Entdecken. Hinter dem Eingang beginnt links ein heller Flur durch den Qube3. Hier taucht der Besucher in die Themenwelten des Fahrzeugs ein: Raum, Mobilität und Design. An jeder der drei Wände gibt es ein Fenster mit Spionglas, durch das der Betrachter auf den SUV schaut.

Fahrrad, Badmintonschläger und Kajak an der Decke der ersten Themenwelt stehen etwa für den Platz im Auto. An der Mobilitätswand ist über die gesamte Fläche eine riesige Kugelbahn  installiert. Die einzelnen Abschnitte, über welche die Kugel rollt, symbolisieren die Leistungen des Q3 wie etwa die Rückgewinnung der Bremsenergie.

Im dritten Abschnitt können die Besucher mit einem riesigen Konfigurator und Bauklötzchen für Farbe, Dekor und Innenausstattung ihren eigenen SUV formen. „Die Besucher entdecken die Vielseitigkeit des Q3 aus ungewohnten Perspektiven", sagt Korn. Noch wichtiger aber: „Mit dem persönlichen Erlebnis verankert sich die Botschaft wesentlich stärker als beispielsweise in einem Werbefilm."

Der Imagefilm zum Qube3

Der Imagefilm zum Qube3
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Den anderen Zugang zum Produkt dürfte auch das magische Erleben im inneren Kubus verstärken. In der Mitte steht ein weißer Q3, der Rest des Raums ist in Schwarz getaucht. Eine LED-Performance spielt die drei Themen. Schwarze Spiegel an Wänden, Boden und Decke erzeugen dabei eine Unendlichkeit. Der Betrachter schweigt und staunt. Der Qube3 soll auch in anderen Märkten zu sehen. Welche das sein werden, steht derzeit noch nicht fest. Aber Scouts, die Metropolen nach  geeigneten Plätzen durchforsten, sind schon unterwegs. Und wer sich das Ganze live in Barcelona anschauen will, muss sich sputen. Der Qube 3 steht nur noch bis Sonntag. mir
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