Immer mehr Deutsche essen Fisch

Dienstag, 06. März 2001
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In Deutschland kommt immer öfter Fisch auf den Teller. Rund 83 Prozent aller deutschen Haushalte haben Fisch gekauft und konsumiert. Mehr als siebzehnmal im Jahr greifen die Deutschen zum Fisch und investieren für die durchschnittlich 9,2 Kilo verzehrten Fisch 115 Mark. Dabei bedienen sich neun von zehn Konsumten im Kühlregal oder der Tiefkühltruhe, rund zwei Drittel entschieden sich für Fischkonserven und jeder zweite Haushalt kaufte gelegentlich frischen Fisch an der Theke oder auf dem Fischmarkt.

Dies ergab der Frischepanel der Nürnberger GfK. Die Fischesser sind in Deutschland insbesondere im Norden zu finden, hier wird rund 20 Prozent mehr konsumiert als im Süden. Insbesondere in den beiden Hansestädten Hamburg und Bremen kommt Fisch auf den Teller. Dagegen bilden die beiden Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz das Schlusslicht. Ein Grund für den gestiegenen Fischkonsum sind die zahlreichen Diskussionen über Fleisch, nicht zuletzt aufgrund von BSE.
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