Imagekampagne: MAN blickt nach vorne

Donnerstag, 29. Juli 2010
Printmotiv von MAN
Printmotiv von MAN

Für MAN-Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen ist heute ein guter Tag. Er konnte den Medien und Analysten heute nicht nur ein Ende der harten Tage bei dem Münchner Nutzfahrzeug- und Motorenbauer präsentieren, sondern auch eine neue Imagekampagne. Alle zwei Jahre startet MAN einen großen werblichen Auftritt. Lag der Schwerpunkt der vergangenen Kampagne auf der 250-jährigen Vergangenheit, so blickt das Unternehmen diesmal nach vorne. Unter dem Claim "Engineering the Future - since 1758" zeigen zehn Motive ab 16. August in Print, Online und auf Plakaten sowie ein TV-Spot, wie das Unternehmen Zukunft gestaltet: Energie, die aus Müll gewonnen wird, Lkw, die mit Hybridtechnik fahren, Frittenfett, das eine ganze Stadt beleuchtet und wie Parisern beim Verkehr geholfen wird.

MAN-Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen
MAN-Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen
Der Duktus der Motive ist dabei immer gleich. Es gibt immer ein Bild, eine Frage und immer dieselbe Antwort: „MAN kann." Die Kreation stammt von Ogilvy. Adressaten der Kampagne sind die Entscheider, Investoren, Analysten sowie die eigenen Mitarbeiter. Sie will MAN mit 30- und 60-sekündigen-TV-Spots in der ARD, Eurosport und Sky sowie Anzeigen in Wirtschaftstiteln und Tageszeitungen erreichen. Bei Online beschränkt sich der Industriekoloss auf die Microsite man-kann.eu (derzeit noch im Aufbau) und interaktive Banner. Planung und Einkauf liegt bei Zenith in Düsseldorf. 

Was die aktuellen Geschäftszahlen angeht, zeigte sich Pachta-Reyhofen im übrigen zufrieden. Der Münchner Konzern steigerte sein operatives Ergebnis auf 404 Millionen Euro im ersten Halbjahr. Das sind zwei Drittel mehr als auf dem Höhepunkt der Krise vor Jahresfrist. mir
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