IOC-Sponsoren gehen von Bord

Mittwoch, 19. November 2008

Aderlass auf der obersten olympischen Sponsorenebene: Mit Johnson & Johnson geht dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) schon der vierte Partner binnen kurzer Zeit verloren. Der US-Pharmakonzern gab jetzt bekannt, dass er seinen Vertrag als Partner des so genannten TOP-Programms nicht verlängert. Zuvor waren dem IOC bereits die langjährigen Sponsoren Eastman Kodak und Manulife Financial Corporation abhanden gekommen. Auch der chinesische Computerhersteller Lenovo wollte nach Engagements bei den Spielen in Turin und Peking nicht weitermachen. Für Lenovo, dass sich im Sponsoring breiter aufstellen will, haben die IOC-Marketer allerdings schon Ersatz gefunden. Comupterhersteller Acer wirbt künftig mit den olympischen Ringen. Beim Dachverband bleibt man dennoch gelassen:  Bis zu den Spielen in London 2012 hätten bereits neun Konzerne unterschrieben. Aus dem Verkauf der Marketingrechte will die in der Schweiz sitzende Organisation in den kommenden vier Jahren rund rund 790 Millionen Euro einnehmen.
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