IMG zahlt Fußball-Bundesligist Köln 140 Millionen Mark

Donnerstag, 21. Dezember 2000

IMG, der weltweit größte Sportvermarkter, steigt erstmals in die Vermarktung eines Fußball-Bundesligisten ein. Rund 140 Millionen Mark wird die International Management Group dem 1. FC Köln im Rahmen eines Zehn-Jahres-Vertrags (gültig ab 2004) für die Vermarktung des neuen Fußball-Stadion bezahlen, das im Olympiajahr 2004 fertiggestellt sein wird und Köln zum Austragungsort der Fußball-WM 2006 machen soll. Laut Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann habe IMG dem Verein "die mit Abstand lukrativste Offerte" gemacht - und die Konkurrenten Ufa Sports, ISPR, Kinowelt sowie SportA aus dem Rennen geworfen. Das Vertragspaket umfasst die Gesamtvermarktung der neuen Arena - von den Trainerbanken über die Gastronmomie bis hin zum Stadionnamen, der für 2 Millionen Mark pro Jahr an potente Geldgeber verkauft werden soll. Erste Spekulationen, der langjährige Trikotsponsor Ford werde diese Cahnce nutzen, wurden jedoch noch nicht bestätigt. Bis 2005 hat SportA sämtliche Rechte an den Werbe- und Fernsehrechten für den 1. FC Köln. Danach steigt IMG auch in diesen Vertrag ein.
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