IFH: Stationärer Handel hält an Printwerbung fest

Mittwoch, 29. August 2012
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Klassische Werbeformen haben im stationären Handel immer noch Vorrang. Das zeigt der aktuelle HDE-Handelskonjunkturindex, der vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) erhoben wird. 83 Prozent der befragten Einzelhändler nutzen Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften für ihre Produktwerbung. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer schaltet demnach sogar regelmäßig Anzeigen. 60 Prozent nutzen physische Direktmailings, ebenso viele Beilagen in Printmedien. Bei 46 Prozent der Befragten kommt Haushaltswerbung zum Einsatz. Newsletter werden aktuell von circa einem Drittel der Teilnehmer am "Handelskix", der als Stimmungsbarometer des stationären Einzelhandels in Deutschland dient, verschickt.

Im Gegensatz zum stationären Handel vertrauen Online-Händler eher auch auf Online-Werbung, wie der ECC-Konjunkturindex aus dem Juni zeigte. Inzwischen können sich aber 40 Prozent der Ladenbetreiber vorstellen, Online-Mailings an Kunden und Nichtkunden zu versenden. Suchmaschinenmarketing, die beliebteste Werbeform der Online-Händler, kommt mittlerweile für 35 Prozent der stationären Händler in Betracht. Am seltensten werden derzeit TV-Werbung und Werbe-SMS genutzt. Hieran wird sich laut IFH vorläufig wenig ändern: Für 85 Prozent der Befragten kommt TV-Werbung auch künftig nicht infrage, bei 75 Prozent gilt das für Werbe-SMS. fo
Einzelhändler werben klassisch
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