Hotelketten wachsen ungebremst

Freitag, 20. Juli 2001

Die Umsätze der Top-50-Hotelgesellschaften in Deutschland kletterten im Jahr 2000 um 11,2 Prozent auf 9,6 Milliarden Mark. Eine bessere Auslastung durch touristische Highlights und die positive konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2000 erleichterten der Hotellerie das Umsatzplus. Für das laufende Jahr fällt die Prognose der 50 Top-Hotelgesellschaften mit 4,2 Umsatzplus verhaltener aus. 79 Prozent der Hoteliers erwarten weiteres Wachstum, 16,3 Prozent sehen pessimistisch ins neue Jahr und rechnen mit rückläufigen Umsätzen. Dies berichtete die Fachzeitschrift "NGZ-Der Hotelier" der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag in ihrer aktuellen Ausgabe.

Grundlage für die Ergebnisse bilden die Auskünfte der 50 führenden Hotelgesellschaften, die 1230 Häuser mit mehr als 160.000 Zimmern repräsentieren. Die ersten vier Plätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Marktführer mit Umsatzzuwächsen von 28,2 Prozent ist der börsennotierte französische Konzern Accor. Vor allem seine Marken Mercure, Ibis und Novotel tragen zum Konzernumsatz von 975,1 Millionen Mark bei. Auf Platz 2 steht die Maritim Hotelgesellschaft aus Bad Salzuflen mit einem Umsatz von 657,9 Millionen Mark, das entspricht einem Zuwachs von 7,8 Prozent. Den 3. Platz belegt mit 634 Millionen Mark und einem Wachstum von 4,3 Prozent das Franchisesystem Best Western.

Die Mönchengladbacher Dorint-Gruppe verzeichnete ein Plus von 22,3 Prozent. Mit 623,9 Millionen Mark Umsatz belegt sie den 4. Rang. Die Frankfurter Steigenberger Hotels zogen an Marriott vorbei, das im letzten Jahr den 5. Rang bekleidete, und belegen mit einem Anstieg um 8,5 Prozent Platz 5. Das komplette Ranking der Top 50 steht im Internet unter www.der-hotelier.de sowie www.cafe-future.net
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