Holsten will kein Saftladen mehr sein

Donnerstag, 21. Dezember 2000

Rund 200 Millionen Mark soll der Verkauf der Fruchtsaftsparte von Holsten an das britische Unternehmen Gerber Foods einbringen. Mit dem Verkauf, dem am 22. Dezember noch die Aktionäre zustimmen müssen, will Holsten vor allem die durch die Übernahme der König-Brauerei entstandenen Schulden von rund 720 Millionen Mark dezimieren. Zudem will sich die Brauerei nach Angaben des Holsten-Chefs Andreas Rost auf ihre Kernkompetenz Bierproduktion mit Marken wie König-Pilsener und Holsten konzentrieren. Dementsprechend soll der Marktanteil von Holsten im deutschen Markt von 10 auf 15 Prozent steigen.
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