Hemd to go: Seidensticker bringt weitere Automaten in Umlauf

Freitag, 24. Februar 2012
Seidensticker-Hemden gibts bald auch im Automat
Seidensticker-Hemden gibts bald auch im Automat

Seit Herbst 2011 ist der erste Hemden-Automat von Seidensticker in Betrieb. In der Münchner Zentrale der O2-Mutterfirma Telefónica Germany können sich seither Business-People vor einer kurzfristig anberaumten Dienstreise oder einem Kunden-Meeting mal eben noch ein frisches Hemd ziehen. Die Nachfrage kann sich offenbar sehen lassen. Das Angebot kommt so gut an, dass Seidensticker mit seinem "Hemd to go"-Konzept nun in die Breite gehen will. "Der Prototyp in der Telefónica-Zentrale hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen", erklärt eine Unternehmenssprecherin gegenüber HORIZONT.NET. Kein Wunder, dass Seidensticker mit seinen Hemden-Automaten nun ernst machen will. Neben Bürogebäuden hat das Bielefelder Unternehmen auch Hotels, Kongresshallen, Flughäfen und Bahnhöfe als Standorte für seine Hemden-Automaten in Blick. Details zur genauen Anzahl und zum Zeitplan machte die Sprecherin aber nicht. Diese sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Die stärkere Präsenz in Hotels und Flughäfen ist nur ein Teil der Expansionsstrategie von Seidensticker. Das Unternehmen, das neben Eigenmarken wie Schwarze Rose, Jacques Britt und Dornbusch auch Lizenzen an Marken wie Strellson, Bogner und Joop hält, will laut Medienberichten auch in den Innenstädten sichtbarer werden. In den kommenden drei Jahren sollen europaweit jährlich zehn Geschäfte der Kette "home of shirts" und fünf Outlet-Stores öffnen. Dabei helfen soll eine Anleihe, die in den kommenden Wochen bis zu 30 Millionen Euro in die Unternehmenskasse spülen soll. mas
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