Heimat macht Burger King zur Glaubensfrage

Dienstag, 04. Mai 2010
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Die erste Arbeit der Berliner Agentur Heimat für die Fastfood-Kette Burger King spart nicht an Pathos. "Burger-Monologe", die als eine Art Glaubensbekenntnis daherkommen, sollen den Claim "Geschmack ist King" illustrieren, mit dem das Unternehmen seit Herbst 2009 wirbt. In den ersten Spots philosophieren Darsteller in beinahe tiefgründig wirkenden Sätzen über Burger und wie sich dabei die "die Seele des Beef entfalte" und ringen sich zu der Erkenntnis durch "Ein Burger muss vor allem erst einmal Sinn machen.“

"Die Entscheidung für Burger King ist eine Art Glaubensbekenntnis", begründet  Heimat-Chef Matthias von Bechtolsheim das Pathos in den neuen Spots. Und dieses Credo soll eben der neue Auftritt, für den das Unternehmen auch beim Mediaetat (Mediacom, Düsseldorf) draufsattelte, widerspiegeln.

"Die Burger-Monologe sollen in leidenschaftlicher und phantasievoller Art und Weise das Geschmackserlebnis passend zur Person thematisieren und dabei auch die Produktverliebtheit herausstellen", sagt Matthias von Bechtolsheim.

Die als "Geschmacksoffensive 2010" titulierte Kampagne der Burger-Monloge soll nun die Klammer für künftige Auftritte sein. Zunächst konzentriert sich die Fastfood-Kette dabei auf das "ikonisierte Produkt", den Whopper, der in einem Spot zum "Bungalow des Geschmacks" erhoben wird und pflegt damit das Image des traditionellen Burger-Braters, der mit seiner Kernkompetenz – gegrilltes Rindfleisch – punktet. Später sollen in diesem Rahmen auch Aktionen sowie Produktinnovationen kommuniziert werden. ork

Mehr zum neuen Auftritt von Burger King in der aktuellen Horizont-Ausgabe am 6. Mai 2010
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