Harald Schmidt erntet als Testimonial kaum Sympathie

Mittwoch, 18. Januar 2006

TV-Entertainer Harald Schmidt stößt bei den Bundesbürgern als Werbefigur auf ein überraschend negatives Echo. So halten nur 36 Prozent der Deutschen Schmidt für eine sympathische Werbefigur - schlechtere Werte erzielen nur Boris Becker, Oliver Pocher und Dieter Bohlen. Dies ergibt die aktuelle Ausgabe des Kommunikationsbarometers, das HORIZONT gemeinsam mit dem Münchner Marktforschungsunternehmen Imas International durchgeführt hat. Am liebsten schauen die Deutschen demnach hin, wenn Publikumsliebling Günther Jauch einer Marke sein Gesicht leiht. Den RTL-Moderator halten 69 Prozent der Befragten für einen Sympathieträger - und zugleich für den vertrauenswürdigsten Prominenten unter den Testimonials. Auf den weiteren Plätzen im Ranking der beliebtesten Werbefiguren folgen Ex-Tennisprofi Steffi Graf (58 Prozent), Entertainer Thomas Gottschalk (56 Prozent) und Schauspieler Mario Adorf (54 Prozent).

Trotz der zahlreicher werdenden Kampagnen-Auftritte deutscher Prominenter findet die Testimonial-Werbung bei einem großen Teil der Konsumenten immer noch besondere Aufmerksamkeit. 44 Prozent der Bundesbürger widmen der Werbung mit berühmten Gesichtern mehr Aufmerksamkeit als anderen Marketing-Auftritten, so die Untersuchung. Für die Studie haben die Imas-Marktforscher rund 2000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger nach der Wirkung von Prominenten in der Werbung befragt. jh

Mehr zu diesem Thema in der Ausgabe 03/2006 von HORIZONT, die am 19. Januar erscheint.



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