Handybesitzer wollen viel Geld für UMTS-Handys ausgeben

Montag, 08. Oktober 2001
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Mobilfunkmarkt Dialego Aachen


Nach Meinung der Verbraucher müsste es längst UMTS-fähige Handys auf dem deutschen Mobilfunkmarkt geben. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter rund 630 Internet-Usern, die das Online-Marktforschungsinstitut Dialego in Aachen durchgeführt hat. Über 60 Prozent der Befragten gaben an, sich ein UMTS-fähiges Handy zulegen zu wollen.

Rund drei Viertel aller Befragten erklären, künftig ortsbezogene Dienste wie Wegbeschreibungen (Location Based Services) über UMTS nutzen zu wollen. An zweiter Stelle steht das so genannte Mobile Commerce. Hierzu gehören unter anderem Produktbestellungen oder Bezahlungen per Handy. Ferner zeigt die Studie, dass rund ein Drittel der Befragten bis zu 500 Mark für ein UMTS-Handy ausgeben würden. Und immerhin noch über 13 Prozent der Befragten sind bereit, bis zu 1000 Mark für ein solches Handy zu bezahlen.

Trotz der positiven Erwartungen an zukünftige Mobiltelefone sehen rund 40 Prozent der Befragten noch Verbesserungsmöglichkeiten für die derzeit auf dem Markt erhältlichen Modelle. Vor allem Bedienungsfreundlichkeit und Empfangsqualität sollten nach Meinung der Konsumenten optimiert werden.
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