Handy-Studie: Hohe Kosten verhindern Durchbruch der MMS

Mittwoch, 04. August 2004
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Durchbruch Unternehmensberatung Frankreich


Der Durchbruch von multimedialen Handy-Botschaften lässt noch auf sich warten. Dies geht aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung Mummert Consulting hervor. Als Grund werden die derzeit noch überhöhten Kosten genannt. Die Preisschwelle für die Nutzung des Multimedia Message Service (MMS) sei vor allem im direkten Vergleich mit dem europäischen Ausland noch zu hoch. Mit durchschnittlich 81 Cent pro MMS koste der Versand für Benutzer der deutschen Netze mit Abstand am meisten. In Frankreich müsse im Durchschnitt weniger als die Hälfte bezahlt werden. Dennoch sehen die Marktforscher noch Potenzial: "MMS könnte das Bindeglied zu UMTS werden. Der Verbraucher kann so langsam an die Multimedia-Fähigkeiten des neuen Mobilfunkstandards herangeführt werden", unterstreichen Telco-Experten von Mummert Consulting. Als Voraussetzung müssten jedoch die Preise gesenkt werden. mas
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