Handel gibt Herstellern schlechte Noten für PR-Arbeit

Dienstag, 14. August 2001
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Handel Marktforschungsinstitut


Der deutsche Handel erwartet von den Lebensmittelherstellern eine bessere Kommunikation mit dem Kunden, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag der Mülheimer PR-Agentur Koob unter Entscheidern des Handels.

Jeder zweite hält die Endverbraucher-Kommunikation der Lebensmittelindustrie demnach für unglaubwürdig und mahnt Optimierungen an. 57 Prozent sind außerdem der Ansicht, dass die Hersteller in ihrer Kommunikation nicht ausreichend auf die Verunsicherung der Verbraucher eingehen. Für Unternehmen mit klarer Informationsübermittlung fanden lediglich 29 Prozent der Befragten ein Beispiel.

22 Prozent halten eine hohe Aussagekraft und einen hohen Informationsgehalt für die wichtigsten Kriterien. Dabei kommt es aus Sicht des Handels vor allem darauf an, geprüfte und neutrale Fakten zu liefern und flexibel auf aktuelle Themen einzugehen. 86 Prozent erwarten darüber hinaus, dass der Einfluss von PR im Wettbewerb um Vertrauen und Glaubwürdigkeit weiter steigen wird.
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