Handball-Bundesliga droht Verlust von Hauptsponsor Toyota

Donnerstag, 27. Oktober 2011
Die HBL muss um ihren Namenssponsor zittern
Die HBL muss um ihren Namenssponsor zittern

Ein mögliches Ende des Vertrages mit Toyota verschafft der Deutschen Handball-Bundesliga (HBL) derzeit Bauchschmerzen. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann bestätigt laut "Sport-Bild" die unsichere Zukunft in Bezug auf die Partnerschaft. Sollte der Bundesliga-Namenssponsor seinen bis Juni 2012 laufenden Vertrag nicht verlängern, müsste die Liga auf jährliche Einnahmen von 2,3 Millionen Euro verzichten oder sich bestenfalls mit 300.000 bis 500.000 Euro, die der Autobauer pro Saison höchstens noch zur Verfügung stellen will, zufrieden geben.

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Bohmann hofft zwar auf den Fortbestand der "vorbildlichen Partnerschaft", weiß aber, dass er sich auf die Suche nach Alternativen begeben muss. Konkrete Verhandlungen mit potenziellen Nachfolgern seien noch nicht geführt worden. Spätestens im Februar muss jedoch entschieden sein, ob es eine gemeinsame Zukunft mit dem japanischen Automobilkonzern, der seit fünf Spielzeiten Hauptsponsor der Bundesliga ist, gibt.

Hoffnung setzt der HBL-Chef in einen werbewirksamen Auftritt des deutschen Teams bei der EM in Serbien (15. bis 29. Januar 2012): "Eine starke Nationalmannschaft ist für die Liga von erheblicher Bedeutung." Denn der Toyota-Vertrag sei erst durch den Titelgewinn bei der WM 2007 ermöglicht worden. hor
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