HORIZONT-Exklusivstudie: Sponsoren von Sportevents hinterlassen wenig Eindruck

Mittwoch, 28. Mai 2008
Unangefochtene Spitze: An Adidas konnten sich die meisten Befragten erinnern
Unangefochtene Spitze: An Adidas konnten sich die meisten Befragten erinnern

Besonders bei Frauen scheinen Unternehmen, die sich als Sponsoren bei großen Sportveranstaltungen wie Fußballeuropameisterschaft und Olympia engagieren, keinen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Bei einer repräsentativen Umfrage, die das Frankfurter Link-Institut für Markt- und Sozialforschung Anfang Mai exklusiv für HORIZONT durchgeführt hat, musste die Hälfte der weiblichen Befragten ab 14 Jahren bei der ungestützten Nennung von Sponsoren passen. Auch bei den Männern antwortete jeder Dritte mit „Weiß nicht“ beziehungsweise „Keine Angabe“. Unter den genannten Sportsponsoren liegt Adidas mit 26 Prozent unangefochten an der Spitze, vor Coca-Cola und Nike, die immerhin jedem zehnten Befragten spontan einfielen. Auf den weiteren Plätzen folgen McDonald’s und Puma (je 9 Prozent) vor Bitburger (5) und Krombacher (4 Prozent).

Obwohl Unternehmen aus der Geldwirtschaft in ihrer Kommunikation sehr die Nähe zum Sport suchen, taucht mit Mastercard der erste Finanzdienstleister erst auf Rang 9 der ungestützten Abfrage auf. Bei der gestützten Frage nach Sponsoren aus dem Finanzsektor machen die Sparkassen das Rennen – mit 5 Prozentpunkten Vorsprung vor Allianz und ING-Diba - Kopf an Kopf liegen.

Die repräsentative Umfrage des Link-Institutes basiert auf 1000 Telefoninterviews von Personen ab 14 Jahren in der Zeit vom 5.- bis 9. Mai 2008. joz

Die Ergebnisse veröffentlicht HORIZONT in der Ausgabe Nr. 22 vom 29.5.2008.
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