Guttenberg-Debatte: Daniela Katzenberger knöpft sich Sigmar Gabriel vor

Mittwoch, 15. Dezember 2010
Diese Anzeige erscheint ab morgen in der "Bild"
Diese Anzeige erscheint ab morgen in der "Bild"

Die Debatte um den Afghanistanbesuch von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und seiner Frau Stephanie will nicht abebben: Während sich die Parteifreunde begeistert vom Medienrummel zeigen, hagelt es aus der Opposition Kritik. Eine Aussage brachte das Fass jedoch zum Überlaufen - zumindest für TV-Blondine Daniela Katzenberger. Diese kam ins Spiel, als SPD-Chef Sigmar Gabriel die Afghanistanreise zu Guttenbergs nicht nur als "völlig unangemessen" bezeichnete, sondern noch hinzufügte: "Ich finde, Frau Katzenberger fehlt noch. Da hätten wenigstens die Soldaten was davon."

Das konnte "die Katze" nicht auf sich sitzen lassen. Nun schlägt sie zurück, mit einer Anzeige, die ab morgen in der "Bild"-Zeitung geschaltet wird: "Lieber Sigmar Gabriel, wenn Sie dem Herrn zu Guttenberg etwas sagen wollen, erreichen Sie ihn unter der 118000. Aber lassen Sie mich da bitte raus", so der Text.

Hinter der Kampagne steckt die Münchner Werbeagentur Rückenwind. Die Blondine, die mit der Vox-Show "Goodbye Deutschland" bekannt geworden ist, ist seit September das Testimonial der Telefonzentrale 118000. sw
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