Grünes Image: Puma bietet Produkt-Recycling in seinen Shops

Dienstag, 17. April 2012
Ab Oktober werden die Boxen auch in weiteren Ländern eingeführt
Ab Oktober werden die Boxen auch in weiteren Ländern eingeführt

Puma bastelt weiter an seinem nachhaltigen Image: Heute startet der Sportartikler eine neue Initiative, die das Abfallaufkommen und die Müllberge reduzieren soll. Konkret geht es um Recyclingbehälter, die Puma in seinen Stores und Outlets in Deutschland aufgestellt hat. Dort können Kunden ausgediente Schuhe, Klamotten und Accessoires abgeben - und zwar nicht nur die mit dem Puma-Logo, sondern aller Hersteller. Puma arbeitet für sein Programm "Bring Me Back" mit dem internationalen Recycling-Unternehmen I:CO zusammen. Die abgegebenen Produkte werden entweder dem Recycling zugeführt oder, falls in noch tragfähigem Zustand, weiterverwendet.

"Wir wollen das begehrteste und nachhaltigste Sportlifestlye-Unternehmen weltweit werden und daher entwickeln wir fortwährend Lösungen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern", meint Puma-CEO Franz Koch. "Bring Me Back" sei das erste Programm, mit dem Puma auf die Reduzierung der enormen Abfallmengen abzielt, die am Ende des Lebenszyklus von Sportartikeln entstehen. Koch: "Diese werden häufig im Hausmüll entsorgt und enden auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen." Die Initiative sei ein weiterer Schritt in Richtung des langfristigen Unternehmensziels, einen geschlossenen Kreislauf für Materialien zu schaffen, so das Unternehmen.

Die Recyclingboxen stehen in ganz Deutschland, unter anderem in Berlin, Düsseldorf, München, Hamburg, Augsburg und Herzogenaurach. Für Oktober plant Puma die Ausdehnung auf weitere Länder. Im Januar 2013 steht die weltweite Einführung auf dem Plan.

Bereits mit dem "Clever Little Bag", einem umweltfreundlicheren Verpackungssystem, forcierte Puma seine Nachhaltigkeitsstrategie. Mit dem Ersatz für den herkömmlichen Schuhkarton spart Puma nach eigenen Angaben jährlich mehr als 60 Prozent an Papier und Wasser ein. 2011 veröffentlichte der Konzern erstmals eine ökologische Gewinn- und Verlustrechnung. jm
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