Grün vor Neid? Irland macht London die Olympia-Touristen abspenstig

Mittwoch, 18. Juli 2012
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Getreu dem Motto, dass jeder für etwas gut ist und sei es auch nur als abschreckendes Beispiel, nutzt Irlands Fremdenverkehrsbehörde Tourism Ireland den Start der olympischen Sommerspiele für Werbung in eigener Sache. Die Botschaft der britischen Erzfeinde: Wer von dem Chaos und dem Gedränge in London genug hat, soll einfach zur Erholung auf die Nachbarinsel kommen. Wie einfach das ist, zeigt die Kampagne in einem Youtube-Video "Escape the madness", das einen Londoner Banker in einem Wettrennen gegen einen erholungsbedürftigen Londoner antreten lässt. Die Herausforderung: Kann der Banker sich  in der Stadt einen Kaffee besorgen, bevor sein Konkurrent nach Irland gereist ist und dort sein erstes Bier genossen hat?

In dem von dem Schauspieler Chris O'Dowd kommentierten Film geht das Rennen klar zugunsten des Irland-Fans aus. Während sein Konkurrent völlig aufgelöst und verschwitzt mit seinem Kaffee im Büro ankommt, lässt er sich schon gelassen das zweite Bier servieren. Dass die Leiden des Bankers im Londoner Stadtverkehr so authentisch wirken, hat übrigens einen einfachen Grund. Die Kreation für die Kampagne lieferte Publicis London, deren Agenturmitarbeiter den Verkehrswahnsinn der britschen Metropole Tag für Tag am eigenen Leib erleben. cam
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