Grün, dünn und bleifrei: Apple stellt Neuheiten vor

Mittwoch, 16. Januar 2008
Das Macbook Air ist laut Jobs das dünnste Notebook der Welt
Das Macbook Air ist laut Jobs das dünnste Notebook der Welt
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Wenn Apple-Chef Steve Jobs spricht, verstummt das Auditorium kurz - um dann frenetisch zu jubilieren. Der als Rollkragenpulli-Fan bekannte Firmengründer stellte nun in San Francisco das nach Apple-Angaben dünnste Notebook der Welt vor. Neben dem ultraflachen Design sind umweltverträgliche Bauteile die größten Verkaufsargumente. Das zwischen vier Millimetern und zwei Zentimetern dünne Notebook trägt den luftigen Namen Macbook Air. So besitze der Rechner das erste quecksilber- und bleifreie Display, verkündete Jobs in seiner Keynote.

Die grüne Aufmachung kommt Apple gut zu pass - hatte doch die Greenpeace-Initiative Green My Apple gegen den Computerhersteller in einer Umweltkampagne polemisiert. Darin waren iPhone, iPod und Co als unsaubere Produkte gebrandmarkt worden. Wohl auch deshalb betonte Jobs auffällig oft Features wie stromsparende Ausstattung des etwa 1.700 Euro teuren Notebooks.

Neben der Vorstellung des Notebooks stellte Jobs nun auch die Kooperation mit großen Hollywood-Studios vor, die zuvor von Experten erwartet worden war. Filme von Paramount, MGM, Sony und anderen Branchenriesen werden künftig auch über den iTunes-Store verkauft. Diesen Service bietet Apple derzeit aber nur für US-Kunden an.

Weltweit freuen können sich dagegen die iPod-Kunden. Gegen Gebühr können sie etwa ihren iPod nano mit einem E-Mail-Programm, Google Maps und anderer Software updaten. Neugeräte würden ab sofort mit diesen Features ausgeliefert, versprach Jobs.

Entgegen der Spekulation, dass das iPhone künftig mit einem größeren Speicher von 16 Gigabyte ausgestattet wird, wurde diese Neuerung nicht bekannt gegeben. Dafür können Besitzer des Smartphones künftig ihren Startbildschirm selbst einrichten oder SMS an mehrere Adressaten verwenden. Laut Jobs wurden bisher weltweit vier Millionen iPhones verkauft.
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