Große Kunst mit kleiner Kamera: Samsung belohnt Tablet-Regisseure

Freitag, 26. April 2013
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185 Millionen US-Dollar soll "Star Trek Into Darkness" (Kinostart: 9. Mai) gekostet haben, "Side Effects" von Kultregisseur Steven Soderbergh geht da mit rund 30 Millionen US-Dollar schon als Low-Budget-Projekt durch. Dass es auch mit weniger Barem gehen kann, beweist der Elektronikkonzern Samsung. Die beiden Siegerinnen des Samsung Smartfilm Award dürfen ihre Werke nun in renommierten Kinos vorführen. Das Besondere an den Filmen: Sie wurden lediglich mit Digitalkamera und Tablet gedreht. Im Rahmen der Berlinale im Februar rief Samsung zum ersten Mal zu seinem Kurzfilmwettbewerb auf und erklärte in einem Trailer die Anforderungen an die Regisseure. Alle sechs Teilnehmer des Samsung Smartfilm Awards, die von den Sektionsleitern der Berlinale nominiert worden waren, mussten ohne aufwändige Technik auskommen. Ausgestattet waren die Filmemacher lediglich mit einem Samsung Galaxy Note 10.1 und einer Samsung Galaxy Camera. Der Film sollte nicht länger als fünf Minuten werden.

In einem Internetvoting wählten über 10.000 Filmfans die Regisseurinnen Claudia Lehmann und Myrna Maakaron zu den Siegern des Wettbewerbs. In "Not more than an agreement" fängt Lehmann das Berliner Lebensgefühl in einem Episodenfilm mit zehn Protagonisten ein. Maakaron porträtiert in "Es ist wie es ist" das bewegte Leben einer Berliner Toilettenfrau. Die beiden Filme sind nun als Vorfilm in den Kinos der Kette Astor in Berlin, Frankfurt und Köln zu sehen. Auf seinem Youtube-Channel zeigt Samsung zudem alle Wettbewerbsbeiträge und Porträts zu den Regisseuren. fam
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