Größe ist doof: New York verbannt XXL-Becher aus der Stadt

Montag, 17. September 2012
New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg
New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg
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Ab März kommenden Jahres ist es soweit: Dann dürfen in New York Kaffee und zuckerhaltige Limonaden nicht mehr in XXL-Bechern verkauft werden. Damit will Bürgermeister Michael Bloomberg die Fettleibigkeit in der US-Metropole bekämpfen. Das Verbot umfasst den Ausschank in Imbissen, Fast-Food-Restaurants sowie Stadien und Kinos. "Ich glaube, dass dies der größte Einzelschritt, den je eine Stadt im Kampf gegen Übergewicht gemacht hat", sagt Bloomberg.  Nach Studien sind 60 Prozent der New Yorker übergewichtig oder fettleibig. Bei Kindern sollen rund 40 Prozent betroffen sein. Der Politiker erwartet, dass weitere Kommunen in den USA seiner Initative folgen werden. Ausgenommen von dem Verbot sind allerdings Getränke mit Süßstoff, Fruchsäfte.

Gleichwohl will die Industrie die Entscheidung Bloombergs weiter anfechten. Bereits im Vorfeld hatte es heftige Diskussionen gegeben. Genutzt hat das wenig. Mit Widerstand kennt sich Bloomberg aus. 2003 setzte er gegen die Tabakbranche ein Rauchverbot in Bars und Restaurants durch. 2011 dehnte er das Ganze auf Parks und Strände aus. mir
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