Grimassen dank Blow Job: New Yorker lockt Kunden mit Fotoevent

Montag, 05. November 2012
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Cern Grimasse Modekette Fotoevent Porträtfoto Cromatic Leipzig


Die Braunschweiger Modekette New Yorker hat den Blow Job für seine Kunden neu erfunden. Dabei geht es in keiner Weise um sexuelle Handlungen, sondern um die Fotografie eines litauischen Künstlers. Tadao Cern findet normale Porträtfotos zu langweilig und hält seinen Models deswegen kurzerhand einen Laubbläser ins Gesicht, bevor er auf den Auslöser drückt. New Yorker machte daraus ein Marketing Event, das so erfolgreich für den Modehändler war, dass er es auch in anderen Ländern starten will. Die Idee den litauischen Blow Job als Marketing-Kampagne zu nutzen, stammt aus der Kreativschmiede Cromatics in Dresden. "Es ist unser erklärtes Ziel urbane und suburbane Kunst- und Kulturströmungen zu entdecken und daraus smarte Marketingtools für unsere Kunden zu entwickeln", sagt Ronny Ullrich, Geschäftsführender Partner und Senior Stratege bei Cromatics.

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Im September organisierte die Agentur das erste Kunden-Shooting in einem leerstehenden Club in Leipzig. Mutige bekamen dort einen „Blow Job" verpasst und wurden von Cern dabei fotografiert. Das Kunstwerk von ihrem verzerrten Gesicht bekamen sie auf ein T-Shirt mit der Aufschrift "I survived the NYBlowJob by Tadao Cern" gedruckt.

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Premiere feierte das Marketingkonzept bei der Eröffnung der fünftgrößten europäischen Filiale der Kette in Leipzig. New Yorker bewarb die Aktion mit Plakaten und Hoteltüranhängern in der Stadt und informierte auch auf Facebook darüber. Dort meldeten sich 600 Nutzer im Vorfeld für das Shooting an. Am Ende entstanden über 350 Fotos an zwei Shooting-Tagen. Es folgte eine „Blow Job"-Aktion in der Norwegischen Hauptstadt Oslo. Jetzt möchte New Yorker den Event auch weltweit umsetzen. hor
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