Gfk-Studie: Lebensmittelhändler haben Raum für Preisgestaltung

Montag, 12. Juli 2010
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Die Händler haben bei ihrer Preisgestaltung weitaus größere Preisspielräume als allgemein angenommen. Nur 40 der 275 untersuchten Warengruppen im deutschen Lebensmittelhandel lassen ihnen kaum Spielraum. Das zeigt die aktuelle Gemeinschaftsstudie der GfK Panel Services und SAP Deutschland. GfK und SAP untersuchten die 275 gängigsten Warengruppen bei den Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Die höchste Preissensitivität herrscht vor allem bei Produkten wie Kaffee, Schokolade, Butter und Joghurt vor: Die Kunden erkennen hier sehr schnell eine Preisänderung und reagieren darauf.

Allerdings verfügen Verbraucher laut Studie bei 230 Warengruppen über keine oder nur geringe Preisvorstellungen. Hierzu zählen Produkte, die nur für einen bestimmten Anlass oder eher selten im Warenkorb landen: Unter anderem Reinigungsmittel, Gewürze und Essigkonserven. Speziell Super- und Verbrauchermärkten eröffnet das die Möglichkeit "Preisdifferenzierungen gegenüber den Niedrigvorgaben der Discounter zu realisieren".

Die Daten der Studie "Preisoptimierung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel" gehen auf die Auswertungen des GfK Haushaltspanels zurück. Das Panel wertet regelmäßig das Einkaufsverhalten von 30.000 Haushalten in Deutschland aus. hor
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