GfK und The Wall Street Journal messen das Investitionsverhalten

Donnerstag, 28. Juni 2001

Europäer nutzen eine Vielzahl unterschiedlicher Anlageformen. Dies belegt eine Studie mit dem Titel "Investment-Barometer für Europa", die das "Wallstreet Journal Europe" und GfK Worldwide veröffentlicht haben. Untersucht wurde, wie viel Geld Europäer sparen und welche Anlageformen sie bevorzugen. Die Untersuchung spiegelt das steigende oder sinkende Vertrauen in verschiedene Anlageformen wider. Insgesamt wurden fast 10.000 Personen aus zwölf europäischen Ländern befragt.

Bei den Deutschen stehen kurzfristige Anlageformen wie das Sparbuch hoch im Kurs. Insgesamt 55 Prozent der Befragten in Deutschland verfügen über ein Sparbuch. Auch Franzosen, Spanier und Belgier schätzen diese Anlageform. Auch die Lebensversicherung gehört zu einer weit verbreiteten Anlageform. 44 Prozent der Deutschen und 48 Prozent der Briten gaben an, eine Lebensversicherung zu haben.

Aktien hingegen besitzen nur 9 Prozent aller befragten Deutschen. In Großbritannien sind es bereits 19 Prozent, in Belgien 20 Prozent und in Schweden sogar 35 Prozent. Die größten "Sparer" in Europa sind die Schweden, gefolgt von den Briten. 55 Prozent der Schweden gaben an, in den letzten zwölf Monaten mehr Geld verdient als ausgegeben und den Überschuss angelegt zu haben. In Deutschland sind es nur 36 Prozent der Befragten.
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