GfK dampft Geschäftsbereiche ein

Freitag, 14. Dezember 2007
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Der Nürnberger Marktforschungskonzern GfK baut die Struktur seiner Geschäftbereiche um. Das Ziel: Synergien im Einsatz von Technologien und der Entwicklung von Methoden. Die Zahl der Bereiche wird ab kommendem Jahr von 5 auf 3 verkleinert, teilte das börsennotierte Unternehmen am heutigen Freitag mit. Bisher ist die GfK in den fünf Geschäftsbereichen Custom Research, Retail and Technology, Consumer Tracking, Media und Healthcare organisiert. Ab Januar wird es nur noch die drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media geben. Die verschlankte Struktur basiert auf der Herkunft der Daten, mit denen in denen jeweiligen Bereichen gearbeitet wird. Dazu zählen Verbraucher und spezielle Zielgruppen wie Ärzte, der Point of Sale sowie die Mediennutzung.

Mit dem Umbau will der Konzern Synergien im übergreifenden Einsatz von Technologie, bei der Datenerhebung und der Verwendung von Methoden schaffen. So wird zum Beispiel die Kundenzufriedenheitsforschung gebündelt, die bislang in den Geschäftsfeldern Custom Research und Healthcare separat betrieben wurde. Zudem erhofft sich das Unternehmen durch die neue Struktur "eine bessere Positionierung, eine Vereinfachung der Berichterstattung und eine klarere Kommunikation sowohl für Kunden als auch für die Öffentlichkeit." jh

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