GfK-Studie zeigt: Kaufbereitschaft für Elektroautos steigt

Dienstag, 21. September 2010
Vor allem für Kurzstrecken ist das Elektroauto für die Befragten eine echte Alternative
Vor allem für Kurzstrecken ist das Elektroauto für die Befragten eine echte Alternative

Werbekampagnen für Elektroautos wie die von RWE sind offenbar nicht ohne Wirkung geblieben. Immer mehr deutsche Autokäufer überlegen sich, ein Elektroauto zu kaufen. Das hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer aktuellen Studie herausgefunden. Laut dem Nürnberger Marktforschungsinstitut ziehen 10 Prozent der Deutschen, die über 18 Jahre alt sind und über einen Internetanschluss verfügen, beim nächsten Autokauf ein elektrisch betriebenes Fahrzeug in Betracht. Die Kaufbereitschaft für ein Elektroauto - als ökologisch sinnvolle Alternative zum Vehikel mit Brennstoff-Motor - ist unabhängig vom Alter, steigt aber mit der Schulausbildung und dem damit verbundenen Haushaltsnettoeinkommen, so die GfK. Interessierte seien sogar bereit, für eine Ausstattung mit Power aus der Steckdose einen Aufpreis von rund 1000 Euro in Kauf zu nehmen.

Hauptsächliche Nutzungsanlässe wären für die Befragten vor allem Fahrten für Besorgungen, zur Arbeit und im Innenstadtverkehr. Laut GfK halten aber nicht alle die neue Technologie für praxistauglich. Vor allem die Vermutung, Elektroautos verfügen nur über eine begrenzte Reichweite, halte potenzielle Käufer von einem Elektrofahrzeug ab. hor    
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