GfK-Studie belegt mangelnde Kundentreue bei Finanzdienstleistern

Montag, 24. Januar 2000

Die Anbindungsquoten im Neugeschäft der Finanzdienstleister sind gering. Nur wenige Finanzdienstleister wissen, wer ihre Kunden eigentlich sind. Das ist das Ergebnis der GfK-Studie ,,Treue oder nicht", die auf dem 20.000 Haushalte umfassenden GfK-Panel basiert. Demnach erreichen Kfz-Haftpflichtversicherungen die höchsten Zufriedenheitswerte, wobei die Wechselbereitschaft der Kunden aber dennoch sehr hoch ist. Auch im Bankensektor zeigen sich Tendenzen einer zunehmend anspruchsvolleren, kritischeren und mobileren Klientel. Die Kunden der Sparda-Bank sowie der Volks- und Raiffeisenbanken sind mit 74 und 58 Prozent der Prozent der Befragten äußerst beziehungsweise sehr zufrieden mit ihrem Geldhaus. Mit 47 Prozent der Nennungen sind die Kunden mit den Sparkassen am wenigsten zufrieden. Vor allem im Vertrieb, so die Verfasser der Studie, seien deshalb Anbieter gefordert, die sich an Kundenwünschen orientieren und zusätzliche Wünsche generieren.
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