GfK-Studie: Promis und Unterhaltung machen Werbung beliebt

Donnerstag, 02. Oktober 2003

Europäer beklagen häufig ein Zuviel an Werbung. Das zeigt eine aktuelle Studie über Verbrauchereinstellungen zur Werbung, die die GfK in 21 europäischen Ländern durchgeführt hat. Spanier, Russen und Italiener fühlen sich demnach am meisten von zu viel Werbung belästigt. In Großbritannien sieht man die Werbeflut gelassener. Dort finden fast 73 Prozent der Befragten die Werbung unterhaltsam. Am unteren Ende der Unterhaltsamkeitsskala steht Tschechien, wo nur 23,5 Prozent diese Auffassung teilen. Ebenfalls abgefragt wurde der Informationsgehalt und die Kaufverhaltensrelevanz von Werbung. Die deutschen Verbraucher rangieren im Mittelfeld: 78,2 Prozent empfinden die Maßnahmen als zuviel. Mehr als 30 Prozent der Deutschen finden Werbung unterhaltsam. 53,6 Prozent halten sie für informativ und fast zwei Drittel glauben, dass Werbung ihr Kaufverhalten beeinflusst. fr
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