GfK-Studie: Privatanleger setzen auf Kontinuität

Freitag, 14. Dezember 2001

Für europäische Privatanleger hat Kontinuität oberste Priorität bei ihrer Anlagestrategie. Denken und Handeln stimmen jedoch bei den Anlegern nicht überein. So lauten die Ergebnisse einer Umfrage, die die GfK im Auftrag von Wall Street Journal Europe durchführte. Dabei befragten die Forscher in der zweiten Oktoberhälfte rund 9500 Privatanleger in zwölf europäischen Ländern.

Am widersprüchlichsten äußern sich Briten und Schweden. Jeder dritte Brite investierte in Aktienfonds, jeder Fünfte in Aktien. Doch nur 5 Prozent der Befragten nennen Aktien als wichtigste Finanzanlageform. Immerhin 14 Prozent sind von Aktienfonds überzeugt. In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild: 13 Prozent besitzen Anteile an Aktienfonds und nur 8 Prozent investieren in Aktien. Fast 60 Prozent der befragten Deutschen sparen in kurzfristigen Geldmarktanlagen. Jeder Zweite besitzt eine Lebensversicherung.
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