GfK-Studie: Cross-Media steigert Abverkauf

Freitag, 17. April 2009

Sie gelten als Königsklasse des modernen Marketings, ihre Wirkung war dennoch umstritten. Das könnte sich jetzt ändern. Crossmediale Kampagnen wirken stärker als Kampagnen in nur einem Medium, das Internet wirkt sich direkt auf eine Kaufentscheidung aus. Das jedenfalls will die Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg gemeinsam mit den beiden Unternehmen Coca-Cola und Google herausgefunden haben. Als Ausgangspunkt der Studie diente die Coca-Cola Weihnachtskampagne, die der Getränkeriese im November und Dezember letzten Jahres TV-, Kino- und Radiospots, Plakate, Print-Anzeigen sowie im Internet Banner, Video-Anzeigen und Werbung auf Google schaltete. Die Rezeption dieser Botschaften und das tatsächliche Einkaufsverhalten der Konsumenten erfasste dabei ein neues GfK Panel. Darin werden von 15000 Verbrauchern sämtliche Einkäufe des täglichen Bedarfs, die Internet- sowie TV-, Radio- und Printnutzung in einer Quelle erhoben und analysiert.  Dabei zeigte sich, laut GfK, dass das Zusammenspiel von TV-Werbung und Anzeigen auf der Videoplattform Youtube für den Abverkauf am effektivsten war. Konsumenten, die innerhalb einer Woche die Coca-Cola-Werbung im TV und auf Youtube sahen, wiesen eine um 97 Prozent höhere Kaufrate auf als die übrigen Verbraucher. mir
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