GfK Marktforschung untersucht Image und Marktpositionierung von Lebensmitteleinzelhändlern

Donnerstag, 13. April 2000

Die dauerhafte Niedrigpreispolitik geht an die Substanz des Lebensmitteleinzelhandels (LEH), sodass große Teile bereits in einer existenziellen Krise sind. Denn die einst treuen Kunden "vagabundieren" aufgrund des Preises zwischen verschiedenen Einkaufsstätten. Die Niedrigpreispolitik, die zur Neukundengewinnung gedacht war, führt also zum Gegenteil: Durch die Reaktion der Konkurrenz lassen sich die Verbraucher nicht halten. Die im Januar durchgeführte Studie der Gesellschaft der Konsumforschung GfK Nürnberg zeigt, dass die verschiedenen Discounter und Supermärkte für die Kunden profillos und austauschbar erscheinen. Entsprechend geht die Bindung zurück. Die Analyse unterstreicht zugleich das Erfolgspotenzial einer Imagepositionierung, die von vielen Fachleuten als ein möglicher Ausweg aus der derzeitigen Krise empfohlen wird. Durch eine Imagepositionierungsstrategie würden die Einkaufsstätten von den Kunden anders wahrgenommen, dadurch ließe sich eine dauerhafte Verbindung verwirklichen.
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