GfK: Konsumklima verschlechtert sich

Montag, 25. Januar 2010
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Es ist noch kein Grund für Panikattacken: Aber das Konsumklima kühlt sich in Deutschland zum vierten Mal hintereinander ab. Das meldet die GfK in Nürnberg in ihrer aktuellen Konsumklimastudie. Lag der Wert im Januar noch bei 3,4 Zählern, prognostizieren die Nürnberger Marktforscher für den Februar einen Rückgang auf 3,2 Zähler. Vor allem der befürchtete Anstieg der Arbeitslosigkeit lässt viele Deutsche derzeit auf die Ausgabenbremse treten. Zudem drückt die abgeschwächte Erholung der Wirtschaft auf die Stimmmung. "Aus Sicht des Konsums dürfte daher das Jahr 2010 etwas schwieriger werden als das vergangene Jahr", heißt es bei der GfK. Nach den ersten Auswertungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden stiegen die realen privaten Konsumausgaben im Krisenjahr 2009 um 0,4 Prozent.

Trotz der schwierigen Rahmenbedinungen blicken die deutschen Verbraucher insgesamt nicht zu pessimistisch in die Zukunft. Die Konjunkturerwartung der Konsumenten zeigt sich stabil. Mit einem Minus von 0,2 Punkten bleibt der Indikator mit einem Wert von 1,5 Zählern nahezu konstant und liegt somit 34 Punkte über dem entsprechendem Vorjahreswert.

Zudem legt die grundsätzliche Anschaffungsneigung der Deutschen sogar zu und kommt derzeit auf einen Wert von 25,4 Punkten. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von knapp zehn Zählern. Die Rabatte im Lebenmittelhandel, bei der Unterhaltungselektronik und bei Möbeln zeigen beim Verbraucher offenbar Wirkung. mir 
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