GfK-Konsumklima: Anschaffungsneigung stabilisiert sich

Mittwoch, 25. November 2009
Der GfK-Gesamtindex sinkt um 0,3 Punkte im Vergleich zum Vormonat
Der GfK-Gesamtindex sinkt um 0,3 Punkte im Vergleich zum Vormonat

Es gibt positive Zeichen für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft: Die Anschaffungsneigung pendelt sich auf gutem Niveau ein. Konjunktur- und Einkommenserwartung dagegen sinken leicht. Der GfK-Gesamtindex geht um 0,3 Punkte im Vergleich zum Vormonat zurück und liegt im Dezember bei 3,7 Punkten. Die Schuld am Rückgang von Konjunktur- und Einkommenserwartung sieht die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in der zunehmenden Angst vor steigender Arbeitslosigkeit. Der Konjunkturindex verringert sich um fast 8 Punkte im Vergleich zum Vormonat und liegt im November bei 0,9 Zählern. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies allerdings ein enormes Plus von 31 Punkten. Die Einkommenserwartung fällt erneut und zwar von 12,9 Punkten auf 6,2 Zähler. Im Vorjahresvergleich liegt dieser Indikator jedoch knapp 13 Punkte höher. Als mögliche Ursache nennt die GfK die steigenden Energiepreise.

Stabilisiert hat sich dagegen die Kauflust der Konsumenten. Die Anschaffungsneigung legt leicht um 0,2 Punkte zu und weist nun 26,3 Punkte auf. Dies führt die GfK auf das ruhige Preisklima zurück. jm
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