Geschmack und Wirkung: Ricola will den Klischeedenkern an den Kragen

Donnerstag, 11. April 2013
Ricola lenkt die Aufmerksamkeit der Tester bewusst auf Vorurteile (zum Vergrößern bitte anklicken).
Ricola lenkt die Aufmerksamkeit der Tester bewusst auf Vorurteile (zum Vergrößern bitte anklicken).
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Ricola Hustenbonbon Imageproblem Kragen


Hustenbonbons stehen nicht unbedingt in dem Ruf, besonders wohlschmeckend zu sein. Dieses Imageproblem bekämpft der Schweizer Hersteller Ricola ganz offensiv mit einer Word-of-Mouth-Kampagne, um auch Klischeedenker für seine Produkte zu begeistern. Über das Testportal Buzzer stattet das Unternehmen Testpersonen mit Produktproben aus und animiert sie zum Kommunikationaustausch im Social Web sowie Face-to-Face.
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Rund 7500 Tester im Alter von 20 bis 49 Jahren hat Ricola online eingeladen, an der Testaktion teilzunehmen. Sogenannte "Klischeedenker-Karten" machen die Testpersonen dabei gezielt auf festgefahrene Meinungen aufmerksam - zum Beispiel auf die Annahme, dass wohltuende Wirkung und guter Geschmack bei Hustenbonbons nicht miteinander vereinbar seien. Während der Kampagne können die Testpersonen in persönlichen Gesprächen und online in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken ihre Erfahrungen austauschen und diskutieren. Zunächst kam das Kommunikationstool bei der Sorte Ricola Cranberry zum Einsatz, aktuell läuft die Testaktion mit den Trendvarianten Apfelminze und Lakritz.

Die Kampagne entwickelte die Münchner PR-Agentur Talk of Town Wächter & Wächter. Mit dem ersten Durchlauf zeigt sich Ricola sehr zufrieden. Die Mundpropaganda-Kampagne habe die hohe Sympathie gegenüber der Marke bestätigt und außerdem dazu beigetragen, Klischees über Kräuterbonbons zu reduzieren. fam
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