Gericht lehnt ISMM-Antrag auf Konkursaufschub ab

Donnerstag, 12. April 2001

Der Antrag der Sportvermarktungsholding ISMM auf Konkursaufschub ist vom Zuger Kantonsgericht abgelehnt worden. Damit scheiterte - zunächst - ein Sanierungsplan, der unter anderem Investitionen des französischen Konzerns Vivendi und der Bertelsmann-Tochter RTL-Group in Höhe von 70 Millionen Franken bei der taumelnden Firmengruppe vorsah. ISMM, die Unternehmensmutter des größten Sportvermarkters der Welt ISL, hat gegen den Bescheid Einspruch eingelegt. ISL hält unter anderem die weltweiten Marketingrechte und die außereuropäischen TV-Rechte an den Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006.
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