Gericht erlaubt Edeka den Verkauf von Fiat Punto im Supermarkt

Freitag, 18. Mai 2001

Die Handelskette Edeka darf Autos der Marke Fiat Punto in ihren Supermärkten verkaufen. Das Offenburger Landgericht wies den Antrag des Autoherstellers Fiat auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Verkauf zurück. Es erlaubt die Aktion unter Auflagen. Das Angebot verstoße nicht gegen das Rabattgesetz oder die Zugabeverordnung, hieß es zur Begründung. Geklagt hatte Fiat wegen sittenwidriger und irreführender Werbung.

Edeka bietet einen Fiat Punto in Baden-Württemberg im Paket mit einem Laptop, Motorroller und anderen Elektronikprodukten ohne Angabe der Einzelpreise an. Der Paketpreis liegt bei 24500 Mark. Fiat will nun Berufung beim Oberlandesgericht in Karlsruhe einlegen. Fiat kündigte an, dass weder die deutschen Fiat-Händler noch die Fiat-Händler aus anderen EU-Ländern Punto-Neuwagen an von Edeka vermittelte Kunden oder gar an Edeka verkaufen dürften.
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