Geheimverhandlungen zwischen Radeberger und Deutschem Brauer-Bund

Freitag, 23. November 2007

Obwohl die Brauerei Radeberger bereits ihren Ausstieg aus den Landesverbänden des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) bekanntgegeben hat, ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen - hinter verschlossenen Türen wird gemeinsam verhandelt. Entgegen anders lautenden Medienberichten und den offiziellen Darstellungen von Verband und Unternehmen sondieren Brauerei und DBB, ob die ausgesprochenen Kündigungen revidiert werden können. "Die Tür steht noch offen. Ja, wir sprechen miteinander, um eine Lösung zu finden", so mit dem Vorgang vertraute Kreise gegenüber HORIZONT.NET. Die Position des DBB ist im Vergleich zu Radeberger dabei nicht besonders günstig. Denn der Verband, dem ehemalige Mitgliedsunternehmen Altbackenheit vorwerfen, will bis jetzt nicht seine föderale Struktur aufgeben. Mit Krombacher und Oettinger waren bereits zwei Mitglieder ausgetreten. Radeberger hatte dem DBB vorgeschlagen, durch einen von der Brauereigruppe bezahlten externen Prüfer die Verbandsstruktur prüfen und aufpolieren zu lassen. Insider werten dies als weiteres Indiz, dass sich Radeberger und Branchenverband in absehbarer Zeit noch gütlich einigen könnten. tk

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