Gassifahrer: Mini macht Porter zum ersten autofahrenden Hund der Welt

Donnerstag, 13. Dezember 2012
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Einen kaltschnäuzigeren und jüngeren Schüler dürfte keine Fahrschule der Welt zu bieten haben. Der zehn Monate alte Mischlingsrüde Porter lieferte den erfolgreichen Abschluss der von Mini gesponserten Kampagne für den neuseeländischen Tierschutzbund SPCA, indem er über eine kurze Strecke erfolgreich einen Mini Countryman fuhr. Die Kampagne sollte für die Adoption von Hunden aus dem Tierheim werben. Noch liegen keine abschließende Zahlen zu der Wirkung von "Driving Dogs" vor, doch nach den ersten Indikatoren könnte Mini und der betreuenden Agentur DraftFCB Auckland ein Klassiker des Cause Marketing gelungen sein. So sammelte der Auftaktspot, der die drei ausgewählten Hunde beim Fahrttraining zeigte, in Rekordzeit mehr als 1,5 Millionen Views auf Youtube ein. Für eine strikt auf Neuseeland beschränkte soziale Initiative ist allein das schon eine bemerkenswerte Leistung.

Bemerkenswert ist auch die intensive Einbindung von Sponsor Mini in den Gesamtauftritt. Mini ist ein langjähriger Unterstützer der SPCA, obwohl das Thema Tierschutz keine unmittelbar offensichtliche Verbindung zu den Markenattributen von Mini hat. Üblicherweise beschränkt sich eine derartige Unterstützung auf die Bereitstellung von Sach- und Finanzmittel in der Hoffnung, positive PR zu generieren. Mini gelang es jedoch, sein Modell Mini Countryman als zentrales Element des Experiments zu etablieren und so einmaligen Markencontent zu schaffen.

Allerdings ist die Kampagne auch ein Beleg dafür, dass die breite Etablierung eines viralen Themas nicht ohne klassische Kommunikation funktioniert. Mini promotete die Aktion in Neuseeland mit Werbung in TV, Out-of-Home und Print. cam
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