Games Convention stürzt sich aufs Online-Gaming

Freitag, 30. Januar 2009
Das neue Messe-Logo
Das neue Messe-Logo

Die Leipziger Games Convention hatte in diesem Jahr bei den Herstellern von PC- und Konsolenspielen offenbar keine Chance gegen den neuen Konkurrenten Gamescom in Köln. Die bekannte Messe-Marke sucht sich deshalb vorerst ein neues Spielfeld - und findet es im Internet: Als Games Convention Online will die Schau in diesem Jahr vom 31. Juli bis 2. August sowohl Fachwelt als auch Publikum anziehen. Als erste Unterstützer des Konzeptes präsentierte die Leipziger Messe am gestrigen Donnerstag die beiden Online-Gaming-Anbieter Bigpoint und Gameforge. Der Fokus auf den rasant wachsenden Markt der Online- und Casual Games wird auch Auswirkungen auf den Auftritt der Spiele-Messe haben: Via Internet soll die Veranstaltung während der gesamten Laufzeit auch für Web-Surfer zugänglich sein. Um auch online Besucher anzuziehen, schaffen mehrere Aussteller kostenlose Zugänge zu den Spielen, die auf der Leipziger Messe vorgestellt werden.

Der Branchenverband BIU hatte vergangenes Jahr angekündigt, 2009 die Koelnmesse und ihre neue Konkurrenzveranstaltung Gamescom zu unterstützen. Die Messe-Marke Games Convention mit ihrem Fokus auf PC- und Konsolenspielen sei dennoch keinesfalls tot, betont Wolfgang Marzin, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Wenn die Branche wieder eine Plattform für Konsolen-, PC-Spiele und Hardware mit dem Know-how der Games Convention wünscht, stehen wir sofort zur Verfügung", so Marzin. jh  
  
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