GM muss vermutlich Werbeausgaben halbieren

Dienstag, 09. Juni 2009
GM steht unter Druck
GM steht unter Druck

Die Insolvenz von GM und Chrysler hat für die Agenturen, Marketingabteilungen und Medien in den USA dramatische Folgen. Über die laufenden Budgets entscheidet bei beiden Autobauern derzeit der U.S. Bankruptcy Court. Das Gericht hat die Marketing-Ausgaben von Chrysler für die kommenden neun Wochen bereits auf 65 Millionen Dollar begrenzt. Für GM steht die Entscheidung noch aus. Die US-Regierung erwartet jedoch, dass der Autobauer seine Werbeausgaben um die Hälfte reduziert. 2008 lag das Werbebudget bei 2,1 Milliarden Dollar.

Von den Einschnitten sind nach Einschätzung der Marketing-Analysten von Ad.Monitoring in Hamburg nicht nur die nationalen US-Networks betroffen. Vielmehr wirkt sich der Konkurs von lokalen und regionalen Autohändlern auch auf die lokalen Zeitungen und TV-Stationen aus.

Die Analysten erwarten zudem auch Einschnitte beim Sportengagement. GM hat sich bereits aus dem Sponsoring des US-Olympia-Teams zurückgezogen. Bei der Motorsport-Serie NASCAR hat das Unternehmen sein Engagement reduziert. Ähnliches droht jetzt den nationalen Ligen NFL, NBA, MLB und NHL. mir 
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