GM-Marke Saturn steht vor dem Aus

Donnerstag, 01. Oktober 2009
GM findet keinen Käufer für Saturn
GM findet keinen Käufer für Saturn

General Motors scheitert mit dem Verkauf der Automarke Saturn. Im dritten Quartal wollte der amerikanische Konzern den Transfer von Saturn zur Penske Automotive Group abschließen, nun zog die Autohandelskette ihr Angebot im letzten Moment zurück. Im Juni hatte GM angekündigt, dass Penske die Opel-Schwestermarke retten würde und damit die rund 13.000 Arbeitsplätze sowie 350 Händlerfirmen sicher wären. Nun verkündete GM-Chef Fritz Henderson am Dienstag nach Börsenschluss das Aus für die Klein- und Mittelklassenmarke, deren Fahrzeuge auf den europäschen Opel-Modellen basieren.

GM gründete Saturn 1985. Im erfolgreichsten Jahr der Marke, 1994, wurden gerade mal 286.000 Autos verkauft. In diesem Jahr liegen die Absätze mit 58 Prozent im Minus.

Saturn ist eine von vier Automarken, die GM im Zuge der Insolvenzanmeldung für die nächsten Monate zum Verkauf stellte. Die Amerikaner planen, die Geländewagen-Marke Hummer nach China und Saab nach Schweden zu verkaufen. Die Mehrheit an Opel will die Investorengruppe um die russische Sberbank und den Zulieferer Magna übernehmen. nk
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